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Liebe Uta Müller,

Gleiches Recht für alle! in Bezug auf Deinen Leserbrief (siehe unten) zu meinem letzten Blog-Artikel „eine Nuss alleine klappert nicht“ , bitte ich Dich auch um einen Kommentar zur Darstellung meiner Person im vorletzten Amtsblatt.
Du sprichst mich in Deinem Leserbrief als Mitglied der Kirchenverwaltung Reupelsdorf an, dem es schlecht ansteht, das „C“ ins politische Feld zu führen. Darüber kann man sicherlich aus den unterschiedlichen Wertvorstellungen heraus diskutieren. Tatsächlich ist es aber so, dass ich in einem privaten Blog meine „Meinung“ zu den örtlichen Vorgängen darstelle und es jeder und jedem frei steht, diesen Blog zu besuchen. D.h., ich bringe meine Botschaft nicht in die Briefkästen oder per Mail oder sonst wie zum Leser, sondern der Leser besucht aktiv mein Blog, was bedeutet, dass er an meiner Meinung interessiert ist.
Ganz anders verhält es sich mit einem „Amtsblatt“. Dort werden dem Leser keine Meinungen sondern amtliche Nachrichten verkündet, die im Gegensatz zur …
Letzte Posts

Eine Nuss alleine klappert nicht.

Die Scheinheiligkeit der CSU-Wiesentheid hat das Maß des Erträglichen überschritten!
Die anderen sind die Bösen - wir sind die Guten! So einfach ist die Botschaft der CSU Wiesentheid. Kein Wunder, dass sich die Kirchenbänke leeren. Es dürfte doch jedem halbwegs denkenden Menschen klar sein, dass es so plump und dumpf nicht sein kann. 
Nach eigenem Bekunden sind sich seit Monaten alle in Wiesentheid in Sachen Salatfabrik einig. Einzig unser Bürgermeister ist nicht einmal dazu fähig, seine eigene Meinung in einem Radiointerview klar und deutlich an den Mann oder die Frau zu bringen. 
Wo gibt es denn so etwas, dass in einem AMTSBLATT ein Bürgermeister ein Radiointerview richtig stellt. Und erklärt, er hätte das nicht so, sondern so gemeint und es wäre von anderen verfälscht worden, was er da gesagt hat. Da lachen ja die Hühner, bei so einem Nonsens! Und es gibt in Wiesentheid anscheinend tatsächlich Leute, die es für möglich halten, dass der BR (Bayerische Rundfunk) ein Interview mit einem …

Der Hüter der Salatfabrik

wird es zu legendärem Weltruhm bringen! Er wird sich einreihen in die Liste großer Namen, wie der„Ritter der Kokosnuss“ oder „Don Quichot“ oder gar „Münchhausen“. Der eine ist gegen Windmühlen geritten, der andere auf der Kanonenkugel dahergeflogen und unser Held wird den Geist der Salatfabrik behüten bis ans Ende aller Tage. Behüten vor allen bösen Anfeindungen des Volkes und der Behörden und der Presse. Er wird sich stark machen und das Zepter der Verwaltungsdiktatur so lange schwingen, bis der Rücktritt vom Rücktritt, zum Rückzug vom Rückzug des Rückzugs für keinen mehr durchschaubar ist. Bis so viel Gewurschtel und Durcheinander entsteht, dass nur noch einer das Chaos durchschauen kann. Und dann wird er uns die Welt erklären, ohne Lügen und ohne Halbheiten. Er wird uns die grausame Wahrheit offenbaren, dass er den Geist der Salatfabrik auf der Flur unserer Heimat hütet, zu unserem Wohle und zum Wohl der ganzen Welt. Lob und Dank sei dem Hüter der Salatfabrik, dem Vater des Rückzug…

2 x Salatfabrik !

Kurz vor der Veranstaltung "HART ABER FAIR", zu der der Ortsverband CSU Wiesentheid am kommenden Dienstag einlädt, ist der neue Flächennutzungsplan öffentlich ausgelegt. Unbegreiflich - dazu fällt mir nichts mehr ein! Warum ist die geplante Konzentrationsfläche jetzt 2 x so groß wie die Salatfabrik?Will da ein Landwirt noch mehr Grund verkaufen? Und kommen dann noch mehr Gartenbaubetriebe nach Wiesentheid? Hier gehts zum Flächennutzungsplan

Salatgewächshäuser in Wiesentheid? Ich frage mich, was ist das Thema der Veranstaltung am Dienstag, um was wird es gehen? Die Frage, die als Titel für den Abend gewählt wurde, lässt viele Assoziationen zu, weil die Frage unklar gestellt ist. In dem Satz fehlt die Satzaussage, das Prädikat. Es ist vollkommen offen, worum es an dem Abend gehen wird. Ich will nur ein paar Möglichkeiten aufzählen. Wie verhindern wir "Salatgewächshäuser in Wiesentheid?"Wollen wir "Salatgewächshäuser in Wiesentheid?"Wohin sollen "Salatgew…

Dr. Jekyll in Wiesentheid

Sehr befremdlich! Wäre das Plakat der CSU bei der "Demo gegen die Salatfabrik" nicht so übermäßig auffällig in der Zeitung gewesen, ich hätte mir nicht die Mühe gemacht.
Das Bündnis gegen die Salatfabrik hat ganz bewusst auf die Präsentation von Parteisymbolen verzichtet, weil es überparteilich um eine ganz konkrete Sache geht und nicht um Parteipolitik. Dass sich die CSU als Trittbrettfahrer hier mit einer zweideutigen Botschaft und dem Parteilogo präsentiert, braucht eine Antwort. Nicht zuletzt, weil sich viele der Anwesenden darüber geärgert haben.

Von der CSU waren die Frauen gekommen. Selbst haben die Herren anscheinend Wichtigeres zu tun. Das muss man ihnen natürlich nachsehen. Und dann die Botschaft: "Nein zur Salatfabrik! wenngleich das Landratsamt entscheidet!"

"Wenngleich" leitet eine einschränkende Bemerkung ein. Die Botschaft dahinter kann nur heißen: "Wir können nix dafür - das Landratsamt ist schuld" - also eine Entschuldigung im …

Von wegen "DAGEGEN"

Die Mainpost schreibt heute: "Salatzucht: Dagegen sind alle, dennoch herrscht Streit"
Das stimmt so nicht.
Als am 14. März 2019 im Gemeinderat über den Bauantrag "Salatfabrik an der Untersambacher Straße", abgestimmt wurde, haben 13 Gemeinderäte dagegen gestimmt und zwei dafür!
Es sind eben nicht ALLE dagegen.
Die beiden, die für den Bauantrag an der Untersambacher Straße gestimmt haben, hatten ihr Abstimmungsverhalten extra namentlich im Protokoll festhalten lassen.
Es waren der Vorsitzende Dr. Werner Knaierund Dr. Stefan Möhringer, diefür den Bau der Salatfabrik gestimmt haben.
Die Mainpost müsste richtig schreiben: "Salatzucht: Das Volk ist dagegen, doch die Herrschaft will es"
(Die Beschlusslage im Gemeinderat ist in dem Artikel schlecht recherchiert. Darauf werde ich noch eingehen.) Die Mainpost hat auf Zuruf nachjustiert - kann ich so akzeptieren.

Wasserverkäufer können rechnen

Salat besteht zu 95% aus Wasser. Pro Tag verlassen 25 LKW die Salatfabrik. Diese beiden Informationen führen zu einer aufschlussreichen Überlegung – eigentlich zu der Feststellung, dass 25 LKW Ladungen Wasser pro Tag aus Wiesentheid abgefahren werden, aus einer der trockensten Regionen Deutschlands.
Da es sich nicht um Tanklastzüge handelt, die unser Wasser abfahren, müssen wir errechnen wie viel Wasser pro Lastzug aus Wiesentheid abgefahren wird. Das Wasser ist abgefüllt in Salatköpfe, die jeder 558 g wiegen und zu 95 % aus Wasser bestehen. Also enthält jeder Kopf Salat einen halben Liter Wasser.
Nun stapeln wir den Salat in den Laster. Auf einen Meter Breite kann man sechs Köpfe nebeneinander legen, sind auf dem Quadratmeter 36 und wenn man sie noch übereinander stapelt, im Kubikmeter 216. Ein LKW-Container ist 18 m lang, 2,50 m breit und 2,50 m hoch. Sind nach Adam Riese ca. 100 m³. Demnach passen in jeden LKW ca. 20.000 Köpfe Salat, was wiederum 10.000 Liter Wasser entspricht. Be…