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Der Hüter der Salatfabrik

wird es zu legendärem Weltruhm bringen! Er wird sich einreihen in die Liste großer Namen, wie der„Ritter der Kokosnuss“ oder „Don Quichot“ oder gar „Münchhausen“. Der eine ist gegen Windmühlen geritten, der andere auf der Kanonenkugel dahergeflogen und unser Held wird den Geist der Salatfabrik behüten bis ans Ende aller Tage. Behüten vor allen bösen Anfeindungen des Volkes und der Behörden und der Presse. Er wird sich stark machen und das Zepter der Verwaltungsdiktatur so lange schwingen, bis der Rücktritt vom Rücktritt, zum Rückzug vom Rückzug des Rückzugs für keinen mehr durchschaubar ist. Bis so viel Gewurschtel und Durcheinander entsteht, dass nur noch einer das Chaos durchschauen kann. Und dann wird er uns die Welt erklären, ohne Lügen und ohne Halbheiten. Er wird uns die grausame Wahrheit offenbaren, dass er den Geist der Salatfabrik auf der Flur unserer Heimat hütet, zu unserem Wohle und zum Wohl der ganzen Welt. Lob und Dank sei dem Hüter der Salatfabrik, dem Vater des Rückzug…
Letzte Posts

2 x Salatfabrik !

Kurz vor der Veranstaltung "HART ABER FAIR", zu der der Ortsverband CSU Wiesentheid am kommenden Dienstag einlädt, ist der neue Flächennutzungsplan öffentlich ausgelegt. Unbegreiflich - dazu fällt mir nichts mehr ein! Warum ist die geplante Konzentrationsfläche jetzt 2 x so groß wie die Salatfabrik?Will da ein Landwirt noch mehr Grund verkaufen? Und kommen dann noch mehr Gartenbaubetriebe nach Wiesentheid? Hier gehts zum Flächennutzungsplan

Salatgewächshäuser in Wiesentheid? Ich frage mich, was ist das Thema der Veranstaltung am Dienstag, um was wird es gehen? Die Frage, die als Titel für den Abend gewählt wurde, lässt viele Assoziationen zu, weil die Frage unklar gestellt ist. In dem Satz fehlt die Satzaussage, das Prädikat. Es ist vollkommen offen, worum es an dem Abend gehen wird. Ich will nur ein paar Möglichkeiten aufzählen. Wie verhindern wir "Salatgewächshäuser in Wiesentheid?"Wollen wir "Salatgewächshäuser in Wiesentheid?"Wohin sollen "Salatgew…

Dr. Jekyll in Wiesentheid

Sehr befremdlich! Wäre das Plakat der CSU bei der "Demo gegen die Salatfabrik" nicht so übermäßig auffällig in der Zeitung gewesen, ich hätte mir nicht die Mühe gemacht.
Das Bündnis gegen die Salatfabrik hat ganz bewusst auf die Präsentation von Parteisymbolen verzichtet, weil es überparteilich um eine ganz konkrete Sache geht und nicht um Parteipolitik. Dass sich die CSU als Trittbrettfahrer hier mit einer zweideutigen Botschaft und dem Parteilogo präsentiert, braucht eine Antwort. Nicht zuletzt, weil sich viele der Anwesenden darüber geärgert haben.

Von der CSU waren die Frauen gekommen. Selbst haben die Herren anscheinend Wichtigeres zu tun. Das muss man ihnen natürlich nachsehen. Und dann die Botschaft: "Nein zur Salatfabrik! wenngleich das Landratsamt entscheidet!"

"Wenngleich" leitet eine einschränkende Bemerkung ein. Die Botschaft dahinter kann nur heißen: "Wir können nix dafür - das Landratsamt ist schuld" - also eine Entschuldigung im …

Von wegen "DAGEGEN"

Die Mainpost schreibt heute: "Salatzucht: Dagegen sind alle, dennoch herrscht Streit"
Das stimmt so nicht.
Als am 14. März 2019 im Gemeinderat über den Bauantrag "Salatfabrik an der Untersambacher Straße", abgestimmt wurde, haben 13 Gemeinderäte dagegen gestimmt und zwei dafür!
Es sind eben nicht ALLE dagegen.
Die beiden, die für den Bauantrag an der Untersambacher Straße gestimmt haben, hatten ihr Abstimmungsverhalten extra namentlich im Protokoll festhalten lassen.
Es waren der Vorsitzende Dr. Werner Knaierund Dr. Stefan Möhringer, diefür den Bau der Salatfabrik gestimmt haben.
Die Mainpost müsste richtig schreiben: "Salatzucht: Das Volk ist dagegen, doch die Herrschaft will es"
(Die Beschlusslage im Gemeinderat ist in dem Artikel schlecht recherchiert. Darauf werde ich noch eingehen.) Die Mainpost hat auf Zuruf nachjustiert - kann ich so akzeptieren.

Wasserverkäufer können rechnen

Salat besteht zu 95% aus Wasser. Pro Tag verlassen 25 LKW die Salatfabrik. Diese beiden Informationen führen zu einer aufschlussreichen Überlegung – eigentlich zu der Feststellung, dass 25 LKW Ladungen Wasser pro Tag aus Wiesentheid abgefahren werden, aus einer der trockensten Regionen Deutschlands.
Da es sich nicht um Tanklastzüge handelt, die unser Wasser abfahren, müssen wir errechnen wie viel Wasser pro Lastzug aus Wiesentheid abgefahren wird. Das Wasser ist abgefüllt in Salatköpfe, die jeder 558 g wiegen und zu 95 % aus Wasser bestehen. Also enthält jeder Kopf Salat einen halben Liter Wasser.
Nun stapeln wir den Salat in den Laster. Auf einen Meter Breite kann man sechs Köpfe nebeneinander legen, sind auf dem Quadratmeter 36 und wenn man sie noch übereinander stapelt, im Kubikmeter 216. Ein LKW-Container ist 18 m lang, 2,50 m breit und 2,50 m hoch. Sind nach Adam Riese ca. 100 m³. Demnach passen in jeden LKW ca. 20.000 Köpfe Salat, was wiederum 10.000 Liter Wasser entspricht. Be…

Der Dombaumeister und der verlorene Brief

Tatort Reupelsdorf
Klar wurden mir die Zusammenhänge in der kurzfristig einberufenen Vorstandssitzung der Dorferneuerungsgemeinschaft. Dort informierte der Bürgermeister über die jüngsten Änderungen an der Baumaßnahme Kirchplatz. Eigentlich ist die Gestaltung des Kirchplatzes schon vom Gemeinderat und der Dorfgemeinschaft beschlossen. Im Wesentlichen soll das zukünftige Bild des Kirchplatzes von vier Elementen geprägt sein. von einem zentralen Baum in der Mitte des offenen Platzes von einem Brunnen an der Stelle des alten Brunnens von der Madonnenfigur vor dem Pfarrhaus neben dem Brunnen von zurückgenommenen Stufen und Anbau an der Bäckerei So war der Vorschlag des Architekten Damovsky, für den sich die Reupelsdofer Bürger entschieden hatten. Und dementsprechend hatte der Gemeinderat am 20.07.2017 Beschluss gefasst.
Sachvortrag GR-Sitzung 20.07.2017"Der Markt Wiesentheid beantragt die Umgestaltung des Kirchplatzes wie nach dem vorgelegtem Plan vom Architekten Dipl. Ing. Damovsky.…

Keine schöne Sache

Niemand freut sich, wenn er in der Zeitung schlechte Nachrichten über sich lesen muss. Und natürlich war ich beschämt, als ich am 08.03.2018 in der Mainpost lesen musste, ich hätte mit meinem Blog Grenzen überschritten. Außerdem wurde mir dort von Bgm. Dr. Knaier eine Ordnungswidrigkeit unterstellt, weil die Grünen aus Wiesentheid ein Banner aufgestellt hatten. Zusätzlich sollen von mir angeblich interne Zahlen veröffentlicht worden sein.

Nicht schön, solches von sich in der Zeitung zu lesen. Und es ist auch nicht schön, im Amtsblatt über sich zu lesen, man hätte seinen Amtseid gebrochen. Genau das hat Bgm. Dr. Knaier mir im Wiesentheider Amtsblatt vom 09.03.2018 (Seite10) unterstellt.

Weiterhin ist es nicht schön, wenn man als Gemeinderat völlig unvorbereitet von der Sitzung ausgeschlossen ist, in der genau dieses angebliche Fehlverhalten besprochen wird. Mit dem Ergebnis, dass alle Kolleginnen und Kollegen eine Rüge gegen einen Ratskollegen beschließen.

Das alles entspricht nach me…